femmestyle Schönheitschirurgie

Fettabsaugung, Tips und Tricks 3




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Der Ablauf der Operation

Die Liposuction erfolgt bei kleineren Eingriffen unter Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose. Im Regelfall ist die Operation nicht stationär möglich. Sie sollten sich aber eine Mitfahrgelegenheit anschaffen.
Vorab mit dem Eingriff begonnen wird, wird genau angezeichnet, was abgesaugt und wie das Resultat werden soll.
In einem ersten Schritt werden anderthalb bis mehrere Liter einer speziellen, lokal betäubenden Lösung in das Unterhautfettgewebe infundiert. Nach einer 30-minütigen Wartezeit hat sich die eingebrachte Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmäßig verteilt. Es bildet sich dabei eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung. Fettabsaugung Ausland günstig
Die Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung wird mit Beihilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt. Die Fettschicht wird allgemein reduziert, bis ein harmonisches Abschluss geschaffen ist. Die Haut zieht sich sinnvoll der neuen Körperform zusammen und paßt sich dieser an. Fettabsaugung billigster Preis
Im Anschluss an die Fettabsaugung werden die für den Eingriff erforderlichen kleinen Hautschnitte versorgt und der behandelte Abschnitt mittels Verbänden oder Kompressionsmieder für etwa vier bis sechs Wochen gestützt.
Jede Prozedur zeichnet sich durch eigene Vor- und Nachteile aus, wobei keine Methode einen wissenschaftlich belegten Bedarf auf Übermacht angesichts des ästhetischen Ergebnisses bzw. der Wirksamkeit erheben kann, allerdings ggf. die Arbeit für den Operateur erleichtern kann.Fettabsaugung bester Arzt
Die Fettabsaugung wird im Regelfall als ergänzende Initiative synchron auch bei anderen kosmetischen Operationen (z.B. Bauchdeckenstraffung, Brustverkleinerung für die Aufwertung der Ergebnisse eingesetzt.
Nach Aussagen kosmetisch arbeitender Klinikärzte kostet eine Fettabsaugung mit herkömmlichen Kanülen ca. ab 2500 Euro. Bei aufwendigeren Verfahren ist mit höheren Preisen zu rechnen.
Unterschieden werden muss die Injektions-Lipolyse-Methode (sog. “Fett-Weg-Spritze“), die sich ausschließlich bei lokalisierten Fettansammlungen als Weitere anbietet. Die zum Gebrauch kommenden chemischen Agenzien sind demgegenüber für diesen Gebrauch nicht erlaubt und stellen daher einen „Off-Label-Use“ dar. Die Prozedur ist in einigen Ländern verboten.

Die Liposuktion zählt heute zu den am häufigsten durchgeführten schönheitschirurgischen Eingriffen weltweit. Umso mehr muss dieser Eingriff an sehr hohe Standards bezüglich Indikationsstellung, Aufklärung, Qualität der Durchführung und Bürgschaft während und nach der Operation verbunden sein.
In einem ausführlichen Beratungs- und Aufklärungsgespräch soll ohne Zeitdruck alle Fragen der Patientin/des Patienten besprochen werden und ihnen die Handlungsoption gegeben werden, zu begreifen, was möglich ist bzw. wo die Grenzen der Plastischen Chirurgie liegen.

Für die Absaugung werden zumeist maschinelle Saugpumpen verwendet, die einen kontinuierlichen, mittleren bis starken Sog erzeugen. Eine aufwendigere Methode stellt die Liposkulptur dar, bei der stattdessen manuell bediente Saugspritzen von 20 bis 60 cm⊃3; verwendet werden. Die Befürworter dieser Absaugmethode machen geltend, dass durch den schwächeren und degressiven Sog der Spritzen ein gewebeschonenderes Arbeiten möglich sei, das geringere Belastung des Patienten und verringerten Nachsorgeaufwand bedinge. Soll das abgesaugte Fett zum Fetttransfer weiterverwendet werden, ist die Nutzung von Saugspritzen der Maßstab.
Herkömmliche Kanülen zur Fettabsaugung bieten einen Durchmesser von 3 bis 8 mm. Diese Kanülen gewähren ein schnelles Arbeiten. Eine aufwendigere Prozedur stellt die Inanspruchnahme von Mikrokanülen mit einem Durchmesser von 1-2,5 mm dar.
Befürworter der Mikrokanülen weisen darauffolgend hin, dass diese ein bedeutsam präziseres und dabei gewebeschonenderes Absaugen ermöglichen als dickere Absaugkanülen. Auch sind keine Gewebeeinschnitte vorgeschrieben, es reichen minimale Hautinzisionen, die z. B. mit einem 1,5-mm-Puncher gemacht werden und nicht vernäht werden müssen. Besonders schonend kann abgesaugt werden, wenn die Liposkulptur mit Mikrokanülen verknüpft wird. Hierbei kann die Zeit nach dem Eingriff, in der Kompression getragen werden muss, von alternativ 4 bis 6 Wochen auf wenige Tage verkürzt werden. Klein ist Fürsprecher der Mikrokanülenmethode. Für Mikrokanülen vorliegen eine Anzahl von Patenten.
Die Liposuktion muss unterschieden werden von Funktionn der sog. Lipolyse, bei der nichtinvasiv von äußerlich über die Haut Energie oder Kälte in das Gewebe eingebracht wird, um Effekte an unter der Haut gelegenen Zellen und hier v.a. den Fettzellen zu entfalten, die „entleert“ werden sollen. Der tatsächliche Wirkmechanismus der einzelnen Methoden ist nicht sicher geklärt. Des Weiteren zu unterscheiden ist die sog. Injektions-Lipolyse, bei der ein in Deutschland für diesen Eingriff verbotener Stoff in das zu reduzierende Gewebe gespritzt wird, der die betroffenen Zellen absterben lässt. Die Funktion kommt v.a. bei ganz lokalisierten Prozessen zum Gebrauch und ist hinsichtlich der machbaren Nebenwirkungen in Kritik geraten.

Bei der Fettabsaugung gibt es unterschiedliche Modifikationen der Verfahrensweise. Jene verlangen v.a. in dem Handstück, an das die Kanüle angesetzt wird:
· ein reines Handstück, zum besseren Greifen der Kanüle.
· ein vibrierender Zwischenstück - Vibrationsassistierte Liposuktion (VAL) auch PAL (Power assisted Liposuction) genannt.
· ein Adapter, der Ultraschall erzeugt - Ultraschallunterstützte Liposuktion (UAL oder auch VASER genannt), der vor der eigentlichen Absaugung helfen soll, Fettzellen zu verflüssigen. X-UAL setzt von äußerlich applizierte Ultraschallenergie ein.
· ein Adapter, der es erlaubt, in kurzer Folge und über die gleiche Kanüle das Gewebe zu „wässern“ und „abzusaugen“ - Wasserstrahlassistierte Liposuktion (WAL).

Risiken
Neben geeigneter Gerätschaft ist vor allem das Können und die Erfahrung des Operateurs für das Gelingen des Eingriffs maßgeblich. Dieser sollte über ein gewisses Gefühl für Fettgewebe bestimmen, das man schulisch nicht erlernen kann, da die Methode der Fettabsaugung in kaum einem Facharzttitel unabweisbar in der Weiterbildungsordnung gefordert wird. Die Qualität der Behandlung hängt vor allem von der individuellen ärztlichen Erfahrung und Begabung ab. Bei der Einschätzung des Risikos für Liposuktionen sollte man bedenken, dass die Fettabsaugung bei der Masse der in jedem Jahr vorgenommenen Eingriffe relativ sicher ist, aber allein in Deutschland mit 5 Todesfällen pro Jahr gerechnet wird. Global haben Eingriffe unter stationären Bedingungen, das heißt in Krankenhäusern, wegen nosokomialer Infektionen statistisch gesehen ein höheres Komplikationsrisiko. Wie bei jedem anderen Eingriff kann es nach der Manipulation zu Schmerzen, Infektionen, Blutungen u. a. kommen. In diesem Fall ist eine sofortige Krankenhauseinweisung dringend zu empfehlen, da eine große Anzahl der in der Literatur beschriebenen, ernst verlaufenden Zwischenfälle auf ein - in diesen Fällen gefährliches - Trödeln und Bestreben der absaugenden Ärzte, das Problem „selbst hinzukriegen“ zurückzuführen ist. Eine Liposuktion beim Lipödem ist mit erhöhten Risiken verbunden.

Einschränkungen
Mit der Fettabsaugung ist es machbar, Fettgewebe zu entfernen - jedoch möglicherweise nicht dauerhaft. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass bestimmte Strukturen im Hypothalamus nach dem Eingriff bestrebt sind, die Ausgangsmenge des Körpergesamtfettes wiederherzustellen. Offenbar wird das Fett zunächst in andere Fettdepots abgelegt. Bei den o.g. Untersuchungen hatte die Gesamtkörperfettmenge gegenwärtig nach 12 Wochen ihren Ausgangswert erreicht und z. T. überschritten. Ob sich dieser Beschaffenheit in der Folgezeit noch geändert hat, wurde nicht untersucht. Dennoch wurde in einigen Studien beschrieben, dass die Methode der Fettabsaugung zur Therapie adipöser Patienten sicher eingesetzt werden kann.

In der Praxis bedeutet das, dass bei Fettabsaugung im Fall von Übergewicht eine professionelle Ernährungsberatung, Korrektur des Lebensstils u. a. die gleich lange Zeitspanne in Anspruch nehmend oder besser vorher vorkommen sollten. Das gilt vor allem für Männer, bei denen sich Fett geschlechtsspezifisch leichter als Viszeralfett (d. h. optisch nicht sichtbar in der freien Bauchhöhle) anlagert, das nicht absaugbar ist. Dieses Fett hat im Vergleich zum Subkutanfett möglicherweise eine erhöhte endokrinologische Aktivität, es produziert also im Vergleich zum Subkutanfett verstärkt Botenstoffe, die wiederum Einfluss auf Prozesse wie Atherosklerose, Zuckerkrankheit, Blutdruck, usw. nehmen. Die Einflusse einer Fettabsaugung für diese Vorgänge sind in mehreren Studien untersucht worden mit teils widersprüchlichen Ergebnissen. Neuere Ansätze gehen von einem kumulativen Gesundheits-Risiko des viszeralen und subkutanen Fettgewebes (Gesamtkörperfettmenge) aus.
Das sogenannte Liposkulpturing - die Formung der äußeren Kontur durch Fettabsaugung - erscheint eher bei sportlichen Patienten mit Normalgewicht sinnvoll. Wird hier das abgesaugte Fett vom Leib in vorhandenen, anderen Fettdepots (z. B. in das Unterhautfettgewebe) neu angelegt, so dürften das diese Patienten kaum negativ bewerten.
Es lassen sich aus dem derzeitig Bekannten folgende Schlüsse zerren:
1. Fettabsaugung ersetzt nicht gesundheitsbewusste Ernährung oder andere Maßnahmen zur Therapie der Beweggrundn übermäßiger Fettdepots
2. Eine rasche Gewichtsabnahme alleinig durch Fettabsaugung ist nicht machbar. Dessen ungeachtet kann die Reduktion der Fülle an Fettzellen im Körper eine Gewichtsabnahme begünstigen. So sind z.B. Fettzellen in der Lage, durch das Enzym Aromatase einen Teilbereich des Testosterons in Estrogene umzuwandeln, die eine Fettanreicherung des Körpers begünstigen. Nebendem zeigt die klinische Erfahrung, dass Gewichtsabnahme durch Diät und andere Maßnahmen auf der Stelle nach einer Fettabsaugung leichter verläuft als ohne eine solche. Ob dafür psychologische Faktoren oder physiologische Faktoren (Initiierung von lipolytischen Prozessen durch die Fettabsaugung) maßgeblich sind, wird diskutiert.
3. Die Gesamtkörperfettmenge kann durch eine Fettabsaugung reduziert werden. Die Haltbarkeit des Erfolges hängt - wie jede Maßnahme zur gesundheitlich wirksamen Gewichtsreduktion - davon ab, ob der Lebensstil vorteilhaft abgestimmt wird: Kalorienreduktion und körperliche Beweglichkeit.
4. Mithilfe der Fettabsaugung kann grundlegend eine Dysproportionalität durchgehend proportioniert werden, also der Körper geformt werden. Bei erneuter Gewichtszunahme kommt es dessen ungeachtet auch erneut zur Einlagerung von Fett. Dieses lagert sich nicht wieder unverhältnismäßig in der behandelten Zone ein, sondern eher gleichmäßig sowohl in behandelte und unbehandelte Bereiche.

Fettabsaugung ist immer wieder die einzige Möglichkeit unschöne Fettpolster bei ideal- bis normalgewichtigen Personen permanent zu entfernen. Das maximal erreichbare Operationsergebnis muss jedoch immer im Hinblick auf die Ausgangslage betrachtet werden. Das Ausmaß der Behandlung ist durch den Verlust von Körperflüssigkeit und Blutbestandteilen begrenzt. Die Fettabsaugung ist daher kein Verfahren, um allgemeines Übergewicht zu beseitigen.
Fettabsaugung unter Zuhilfenahme von Wasserstrahlmethode
Die Wasserstrahlmethode stellt eine gewebsschonende Methode der Fettzellenzerstörung dar. Dabei werden die Fettzellen durch Wasserstrahl verflüssigt und gleichzeitig durch Sog abgesaugt. Blutgefäße, Lymphbahnen, Nervenstrukturen und das Bindegewebe bleiben verschont. Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie mit einem Dämmerschlaf, der durch den Anästhesisten überwacht wird, nicht stationär durchgeführt. Bei sehr ausgedehnten Fettabsaugungen erfolgt der Eingriff unter Narkose im Spital mit Aufenthalt bis zum nächsten Kalendertag.
Wie sieht die Nachbehandlung bei einer Fettabsaugung aus?
Im Sinne der Fettabsaugung muss ca. 1 Woche lang Tag und Nacht Kompressionskleidung getragen werden. Jene drückt das Unterhautfettgewebe zusammen, wodurch die Sammlung von Körperflüssigkeit im operierten Gebiet verhindert wird. Danach wird die Kompressionswäsche noch 3 Wochen während des Tages getragen.
Wie sieht das Ergebnis je nach einer Fettabsaugung aus?
Das endgültige Operationsergebnis kann frühestens nach 3 Monaten beurteilt werden. Das Ergebnis der Operation hängt allerdings unter anderem von äußeren Faktoren wie dem allgemeinen Gesundheitszustand, Hautbild, Lebensalter, Gewicht und Hormonhaushalt ab. Schäden im Hautbild wie Dehnungsstreifen und Cellulite können durch eine Fettabsaugung nicht entfernt werden.
Was ist vor und nach einer Fettabsaugung zu beachten?
Sechs Stunden vor dem Eingriff zur Fettabsaugung dürfen Sie weder essen noch trinken. Zur Vermeidung von Blutgerinnseln am ersten Tag nach der Absaugung gilt es, Positionsänderung zu machen und Bettruhe zu verhüten. Duschen ist ab dem nächsten Tag erlaubt. Trinken Sie nach der Operation tunlichst viel (Wasser, Mineralwasser, Tee). Tragen Sie nach der Operation 4 Wochen lang entsprechende Kompressionswäsche, die Ihnen bei uns vor der Absaugung angepasst wird. Trainieren Sie die abgesaugten Körperareale ca. 4 Wochen lang nicht tätig.

Männer und Frauen besitzen verschiedene Problemzonen. Die Hintergrund dafür liegt bereits in unserem Erbgut und dadurch gibt es vordergründig nichts, was wir entgegen diese Veranlagung tun können.
Männer neigen dazu, Fettgewebe in der Bauchhaut einzulagern, was häufig liebevoll als Bierbauch bezeichnet wird. Bekanntlich nicht nur Biertrinker erhalten dicke Bäuche.
Bei Frauen lagert sich überschüssiges Fettgewebe am Po und an der Hüfte an. Dies führt zu unliebsamen Dellen (Cellulite). Oftmals verbreitern sich die Oberschenkel zur Seite hin zu sogenannten Reiterhosen.
Eine Liposuction (Fettabsaugung) ist ein operativer Eingriff, bei der Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden. Sie verhilft den Patienten zu einer neuen, schlankeren und strafferen Körperform.
Da Fettzellen im Erwachsenenalter nicht mehr neu auftreten, kommt es an den behandelten Stellen nicht mehr zur übermäßigen Fetteinlagerung, da die Fettzellen entfernt sind.
Vor der Operation
Vor einer Fettabsaugung sollten Sie für die Dauer von etwa vierzehn Tagen weder Aspirin noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen. Neben Aspirin als auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.
Raucher sollten ihren Nikotinkonsum derzeit vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu gefährden.

Einzelne hartnäckige Fettdepots, die dem Körper ein unproportionales Aussehen verleihen, stellen für nahezu jede Frau, aber auch für viele Männer ein Problem dar. Der Körper lagert in diesen Bereichen genetisch bedingt vermehrt Fettzellen an, deren Fehlverteilung sich in der mittleren Lebensphase noch stärker ausprägt. Diäten oder gezielte Gymnastik führen zwar zu einer generellen Verringerung des Fettgewebsvolumens im Ganzen gesehen, haben aber keinen Einfluss auf die Reihe der angelegten Stammfettzellen und deren proportionale Verteilung.
Bei der Fettabsaugung gelingt es, die Struktur und Kontur bestimmter Körperregionen zu modellieren und so die Proportionen in eine bessere Harmonie überzuführen. Unschöne Fettpolster an bestimmten Körperregionen (Problemzonen) lassen sich häufig nicht durch sportliche Beweglichkeit und/oder Diät beseitigen.
Prinzipiell kann eine Liposuktion an so beträchtlich allen Stellen des Körpers durchgeführt werden. Die beliebtesten Stellen für solch einen Eingriff sind Bauch, Po, Taille, Oberschenkel (Beseitigung von Reiterhosen), Rücken und Hals (Abtransport eines Doppelkinns).
Fettabsaugung (Liposuktion) ist eine Manipulation, bei der Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden. Sie wird häufig als Schönheitsoperation, ästhetisch chirurgischer Eingriff, vorgenommen. Generell versteht man nebst Eingriffen der ästhetischen Chirurgie formverändernde Eingriffe, deren Indikation auf Trieb des Patienten zurückgeht.

Erzählung
Ästhetische Chirurgie ist keine Neuerfindung des 20. Jahrhunderts, sondern schon seit zumindest 1400 Jahren bekannt. Sie erlebte ihren Aufschwung jedoch erst im 19. Jahrhundert. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es erste Versuche, überschüssiges Fett mit Hilfsmitteln der Gesundheitslehre zu reduzieren, initial vor allem durch chirurgische Maßnahmen, die mit großen Schnitten und damit auch, entsprechend der ehemalig herrschenden hygienischen Umstände, mit einem großen Gefahr an Wundheilungsstörungen einhergingen.
Erst einem Franzosen gelang es 1977 mit seinen Pionierarbeiten mithilfe dünnerer stumpfer Kanülen und dem präoperativen Einbringen einer größeren Flüssigkeitsmenge, wesentliche Fortschritte zu erzielen. Dennoch gelang der Durchbruch erst durch die sogenannte Tumeszenztechnik, die vom Franzosen Fournier und dem Amerikaner Klein geprägt wurden.
Prozedur
Die gegenwärtig am häufigsten angewendete Funktion ist die Tumeszenzanästhesie. Dabei werden in einem ersten Phase ½ bis mehrere Liter eines Gemisches aus sterilem, isotonen Wasser, einem Betäubungsmittel (ähnlich dem bei zahnärztlichen Behandlungen), Natriumbikarbonat sowie meist auch teil Cortison in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Dieses Gemisch verursacht dort zwei Hauptwirkungen: Eine bis zu 18 Stunden anhaltende, bei fachgerechter Anwendung auch sicher wirkende Betäubung und das Vollsaugen der einzelnen Fettzellen mit dem Gemisch, die sich dadurch leichter aus dem Bindegewebe, dieses das Fettgewebe und die Haut stabilisiert, herauslösen lassen. Dieser Prozedur folgt eine wenigstens 30-60 minütige Wartezeit, bei der sich die applizierte Flüssigkeit im Fettgewebe gleichförmig zerstreut und die Betäubung wirksam wird. Es bildet sich eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung. Die das Fettgewebe stabilisierenden Bindegewebsstrukturen, aber auch die Venen, Gefäße und Nerven, die das Fettgewebe durchziehen, werden nicht verändert. Anschließend wird die Emulsion aus dem Fettgewebe mit einem leichten Sog und Spezialkanülen fern. Je nach zur Benutzung kommenden Kanülen müssen die Stellen, an denen die Kanüle die Haut durchdringt, vernäht werden oder nicht. In der Folge ist ein Kompressionsmieder anzulegen, das über einen Zeitraum von wenigen Tagen bis zu 6 Wochen zu stützen ist.