femmestyle Schönheitschirurgie

Fettabsaugung, Tips und Tricks 4




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Geschichte
Ästhetische Chirurgie ist keine Neuerfindung des 20. Jahrhunderts, sondern schon seit mindestens 1400 Jahren bekannt. Sie erlebte ihren Aufschwung allerdings erst im 19. Jahrhundert. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es erste Untersuchunge, überschüssiges Fett mit Hilfsmitteln der Medizin zu reduzieren, anfänglich vor allem durch chirurgische Schritten, die mit großen Schnitten und auf diese Weise auch, im Rahmen der damals herrschenden hygienischen Umstände, mit einem großen Risiko an Wundheilungsstörungen einhergingen.Fettabsaugung bester Operateur
Erst einem Franzosen gelang es 1977 mit seinen Pionierarbeiten mithilfe dünnerer stumpfer Kanülen und dem präoperativen Hereinholen einer größeren Flüssigkeitsmenge, ausschlaggebende Fortschritte zu erzielen. Dennoch gelang der Durchbruch erst durch die sogenannte Tumeszenztechnik, die vom Franzosen Fournier und dem Amerikaner Klein geprägt wurden.Fettabsaugung in Wien günstig
Prozedur
Die gegenwärtig am häufigsten angewendete Funktion ist die Tumeszenzanästhesie. Dabei werden in einem ersten Schritt ½ bis mehrere Liter eines Gemisches aus sterilem, isotonen Wasser, einem Betäubungsmittel (ähnlich dem bei zahnärztlichen Behandlungen), Natriumbikarbonat sowie meist auch etwas Cortison in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Dieses Gemisch verursacht dort zwei Hauptwirkungen: Eine bis zu 18 Stunden anhaltende, bei fachgerechter Inanspruchnahme auch leistungsfähig wirkende Betäubung und das Vollsaugen der einzelnen Fettzellen mit dem Mix, die sich dadurch leichter aus dem Bindegewebe, welches das Fettgewebe und die Haut stabilisiert, herauslösen lassen. Dieser Prozedur folgt eine zumindest 30-60 minütige Wartezeit, bei der sich die applizierte Flüssigkeit im Fettgewebe symmetrisch verteilt und die Betäubung wirksam wird. Es bildet sich eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung. Die das Fettgewebe stabilisierenden Bindegewebsstrukturen, aber auch die Venen, Gefäße und Nerven, die das Fettgewebe durchziehen, werden nicht verändert. In der Folge wird die Emulsion aus dem Fettgewebe mit einem leichten Sog und Spezialkanülen entfernt. Je nach zur Verwendung kommenden Kanülen müssen die Platzieren, an denen die Kanüle die Haut durchdringt, vernäht werden oder nicht. In der Reihenfolge ist ein Kompressionsmieder anzulegen, das über einen Zeitraum von wenigen Tagen bis zu 6 Wochen zu stützen ist.

Die Liposuktion zählt gegenwärtig zu den am häufigsten durchgeführten schönheitschirurgischen Eingriffen weltweit. Umso mehr muss dieser Eingriff an sehr hohe Standards bezüglich Indikationsstellung, Klarstellung, Qualität der Durchführung und Sicherheit binnen und nach der Manipulation verbunden sein.
In einem ausführlichen Beratungs- und Aufklärungsgespräch soll ohne Zeitdruck alle Fragen der Patientin/des Patienten besprochen werden und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, zu begreifen, was möglich ist bzw. wo die Grenzen der Plastischen Chirurgie liegen.
Einzelne hartnäckige Fettdepots, die dem Leib ein unproportionales Aussehen verleihen, stellen für nahezu jede Frau, aber auch für viele Männer ein Problematik dar. Der Leib lagert in diesen Bereichen genetisch bedingt vermehrt Fettzellen an, deren Fehlverteilung sich in der mittleren Lebensphase noch stärker ausprägt. Diäten oder gezielte Gymnastik führen zwar zu einer generellen Reduzierung des Fettgewebsvolumens insgesamt, haben aber keinen Wirkung auf die Fülle der angelegten Stammfettzellen und deren proportionale Verteilung.
Bei der Fettabsaugung gelingt es, die Beschaffenheit und Kontur bestimmter Körperregionen zu modellieren und so die Proportionen in eine bessere Harmonie überzuführen. Unschöne Fettpolster an bestimmten Körperregionen (Problemzonen) lassen sich häufig nicht durch sportliche Aktivität und/oder Diät beseitigen.
Wesentlich kann eine Liposuktion an so beträchtlich allen Stellen des Körpers durchgeführt werden. Die beliebtesten Stellen für solch einen Eingriff sind Bauch, Po, Taille, Oberschenkel (Entfernung von Reiterhosen), Rücken und Hals (Abtransport eines Doppelkinns).
Fettabsaugung (Liposuktion) ist eine Manipulation, bei der Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden. Sie wird häufig als Schönheitsoperation, ästhetisch chirurgischer Eingriff, vorgenommen. Generell versteht man unter Eingriffen der ästhetischen Chirurgie formverändernde Eingriffe, deren Indikation auf Wunsch des Patienten zurückgeht.

Für die Absaugung werden meist maschinelle Saugpumpen verwendet, die einen kontinuierlichen, mittleren bis starken Sog erzeugen. Eine aufwendigere Prozedur stellt die Liposkulptur dar, bei der stattdessen mit der Hand bediente Saugspritzen von 20 bis 60 cm⊃3; verwendet werden. Die Befürworter dieser Absaugmethode machen geltend, dass durch den schwächeren und degressiven Sog der Spritzen ein gewebeschonenderes Arbeiten realisierbar sei, das geringere Belastung des Patienten und verringerten Nachsorgeaufwand bedinge. Soll das abgesaugte Fett zum Fetttransfer weiterverwendet werden, ist die Nutzung von Saugspritzen der Maßstab.
Herkömmliche Kanülen zur Fettabsaugung besitzen einen Durchmesser von 3 bis 8 mm. Diese Kanülen ermöglichen ein schnelles Arbeiten. Eine aufwendigere Methode stellt die Gebrauch von Mikrokanülen mit einem Durchmesser von 1-2,5 mm dar.
Fürsprecher der Mikrokanülen weisen darauf hin, dass diese ein wesentlich präziseres und dabei gewebeschonenderes Absaugen ermöglichen als dickere Absaugkanülen. Auch sind keine Gewebeeinschnitte vorgeschrieben, es reichen minimale Hautinzisionen, die z. B. mit einem 1,5-mm-Puncher gemacht werden und nicht vernäht werden müssen. Besonders schonend kann abgesaugt werden, wenn die Liposkulptur mit Mikrokanülen verknüpft wird. Hierbei kann die Zeit nach dem Eingriff, in der Kompression getragen werden muss, von alternativ 4 bis 6 Wochen auf wenige Tage verkürzt werden. Klein ist Fürsprecher der Mikrokanülenmethode. Für Mikrokanülen vorliegen eine Reihe von Patenten.
Die Liposuktion muss unterschieden werden von Methoden der sog. Lipolyse, bei der nichtinvasiv von äußerlich über die Haut Energie oder Kälte in das Gewebe eingebracht wird, um Effekte an unter der Haut gelegenen Zellen und hier v.a. den Fettzellen zu entwickeln, die „entleert“ werden sollen. Der tatsächliche Wirkmechanismus der einzelnen Methoden ist nicht sicher geklärt. Des Weiteren zu unterscheiden ist die sog. Injektions-Lipolyse, bei der ein in Deutschland für diesen Eingriff verbotener Stoff in das zu reduzierende Gewebe gespritzt wird, der die betroffenen Zellen absterben lässt. Die Methode kommt v.a. bei ganz lokalisierten Prozessen zum Nutzung und ist angesichts der machbaren Nebenwirkungen in Kritik geraten.

Jede Methode zeichnet sich durch eigene Vor- und Nachteile aus, wobei keine Methode einen wissenschaftlich belegten Anspruch auf Überlegenheit hinsichtlich des ästhetischen Ergebnisses bzw. der Effektivität erheben kann, allerdings ggf. die Ausarbeitung für den Operateur erleichtern kann.
Die Fettabsaugung wird des Öfteren als ergänzende Maßnahme simultan auch bei anderen kosmetischen Operationen (z.B. Bauchdeckenstraffung, Brustverkleinerung für die Verbesserung der Ergebnisse eingesetzt.
Nach Angaben kosmetisch arbeitender Klinikärzte kostet eine Fettabsaugung mit herkömmlichen Kanülen ca. ab 2500 Euro. Bei aufwendigeren Verfahren ist mit höheren Preisen zu rechnen.
Unterschieden werden muss die Injektions-Lipolyse-Methode (sog. “Fett-Weg-Spritze“), die sich lediglich bei lokalisierten Fettansammlungen als Weitere anbietet. Die zum Einsatz kommenden chemischen Agenzien sind dennoch für diesen Gebrauch nicht erlaubt und stellen daher einen „Off-Label-Use“ dar. Die Prozedur ist in einigen Ländern verboten.
Risiken
Neben geeigneter Gerätschaft ist vor allem das Können und die Erfahrung des Operateurs für das Gelingen des Eingriffs wesentlich. Jener sollte über ein gewisses Gefühl für Fettgewebe verfügen, das man schulisch nicht erlernen kann, da die Technik der Fettabsaugung in kaum einem Facharzttitel unabweisbar in der Weiterbildungsordnung gefordert wird. Die Qualität der Behandlung hängt vor allem von der individuellen ärztlichen Erfahrung und Begabung ab. Bei der Abschätzung des Risikos für Liposuktionen sollte man einplanen, dass die Fettabsaugung bei der Masse der in jedem Jahr vorgenommenen Eingriffe relativ sicher ist, aber allein in Deutschland mit 5 Todesfällen pro Jahr gerechnet wird. Global haben Eingriffe unter stationären Bedingungen, sprich in Krankenhäusern, wegen nosokomialer Infektionen statistisch gesehen ein höheres Komplikationsrisiko. Wie bei jedem anderen Eingriff kann es nach der Manipulation zu Schmerzen, Infektionen, Blutungen u. a. kommen. In diesem Fall ist eine sofortige Krankenhauseinweisung dringend zu empfehlen, da eine große Zahl der in der Literatur beschriebenen, ernst verlaufenden Zwischenfälle auf ein - in diesen Fällen gefährliches - Trödeln und Bestreben der absaugenden Ärzte, das Problem „selbst hinzukriegen“ zurückzuführen ist. Eine Liposuktion beim Lipödem ist mit erhöhten Risiken verbunden.

Bei der Fettabsaugung gibt es verschiedene Modifikationen der Verfahren. Diese fordern v.a. in dem Handstück, an das die Kanüle angesetzt wird:
· ein reines Handstück, zum besseren Greifen der Kanüle.
· ein vibrierender Zwischenstück - Vibrationsassistierte Liposuktion (VAL) auch PAL (Power assisted Liposuction) genannt.
· ein Adapter, der Ultraschall erzeugt - Ultraschallunterstützte Liposuktion (UAL oder auch VASER genannt), der vor der eigentlichen Absaugung helfen soll, Fettzellen zu verflüssigen. X-UAL setzt von außen applizierte Ultraschallenergie ein.
· ein Adapter, der es zulässig, in kurzer Serie und über die gleiche Kanüle das Gewebe zu „wässern“ und „abzusaugen“ - Wasserstrahlassistierte Liposuktion (WAL).



Einschränkungen
Mit der Fettabsaugung ist es erreichbar, Fettgewebe zu entfernen - jedoch anscheinend nicht dauerhaft. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass bestimmte Strukturen im Hypothalamus nach dem Eingriff bestrebt sind, die Ausgangsmenge des Körpergesamtfettes wiederherzustellen. Anscheinend wird das Fett zunächst in andere Fettdepots abgelegt. Bei den o.g. Untersuchungen hatte die Gesamtkörperfettmenge derzeit nach 12 Wochen ihren Eingabewert erreicht und z. T. überschritten. Ob sich dieser Zustand in der Folgezeit noch geändert hat, wurde nicht untersucht. Trotzdem wurde in einigen Studien beschrieben, dass die Methode der Fettabsaugung zur Behandlung adipöser Patienten gefestigt eingesetzt werden kann.

In der Praxis bedeutet das, dass bei Fettabsaugung im Fall von Übergewicht eine professionelle Ernährungsberatung, Änderung des Lebensstils u. a. die gleich lange Zeitspanne in Anspruch nehmend oder verfeinert vorher stattfinden sollten. Das gilt vor allem für Männer, bei denen sich Fett geschlechtsspezifisch leichter als Viszeralfett (d. h. optisch nicht sichtbar in der freien Bauchhöhle) anlagert, das nicht absaugbar ist. Dieses Fett hat im Vergleich zum Subkutanfett offenbar eine erhöhte endokrinologische Beweglichkeit, es produziert also im Vergleich zum Subkutanfett vermehrt Botenstoffe, die wiederum Einfluss auf Prozesse wie Atherosklerose, Zuckerkrankheit, Blutdruck, usw. nehmen. Die Reaktione einer Fettabsaugung für diese Vorgänge sind in mehreren Studien untersucht worden mit teils widersprüchlichen Ergebnissen. Neuere Ansätze gehen von einem kumulativen Gesundheits-Risiko des viszeralen und subkutanen Fettgewebes (Gesamtkörperfettmenge) aus.
Fettabsaugung ist immer wieder die einzige Möglichkeit unschöne Fettpolster bei ideal- bis normalgewichtigen Menschen dauerhaft zu entfernen. Das größtmöglich erreichbare Operationsergebnis muss jedoch immer im Hinblick auf die Ausgangssituation betrachtet werden. Das Größe der Behandlung ist durch den Verlust von Körperflüssigkeit und Blutbestandteilen begrenzt. Die Fettabsaugung ist daher kein Verfahren, um allgemeines Übergewicht zu beheben.
Fettabsaugung mittels Wasserstrahlmethode
Die Wasserstrahlmethode stellt eine gewebsschonende Methode der Fettzellenzerstörung dar. Dabei werden die Fettzellen durch Wasserstrahl verflüssigt und gleichzeitig durch Sog abgesaugt. Blutgefäße, Lymphbahnen, Nervenstrukturen und das Bindegewebe bleiben verschont. Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie mit einem Dämmerschlaf, der durch den Anästhesisten überwacht wird, nicht stationär durchgeführt. Bei sehr ausgedehnten Fettabsaugungen erfolgt der Eingriff unter Narkose im Spital mit Aufenthalt bis zum nächsten Kalendertag.
Wie sieht die Nachbehandlung bei einer Fettabsaugung aus?
Im Sinne der Fettabsaugung muss ca. 1 Woche lang Tag und Nacht Kompressionskleidung getragen werden. Diese drückt das Unterhautfettgewebe zusammen, wodurch die Ansammlung von Flüssigkeit im operierten Gebiet verhindert wird. Anschließend wird die Kompressionswäsche noch 3 Wochen untertags getragen.
Wie sieht das Ergebnis zufolge einer Fettabsaugung aus?
Das endgültige Operationsergebnis kann ehestmöglich nach 3 Monaten beurteilt werden. Das Ergebnis der Manipulation hängt allerdings unter anderem von äußeren Faktoren wie dem allgemeinen Gesundheitszustand, Hautbild, Lebensalter, Gewicht und Hormonhaushalt ab. Schäden im Hautbild wie Dehnungsstreifen und Cellulite können durch eine Fettabsaugung nicht entfernt werden.
Was ist vor und nach einer Fettabsaugung zu beachten?
Sechs Stunden vor dem Eingriff zur Fettabsaugung dürfen Sie weder essen noch trinken. Zur Umgehung von Blutgerinnseln am ersten Tag nach der Absaugung gilt es, Bewegung zu machen und Bettruhe zu unterbinden. Duschen ist ab dem nächsten Tag zugelassen. Trinken Sie nach der Manipulation möglichst viel (Wasser, Mineralwasser, Tee). Unterstützen Sie nach der Operation 4 Wochen lang entsprechende Kompressionswäsche, die Ihnen bei uns vor der Absaugung angepasst wird. Trainieren Sie die abgesaugten Körperareale ca. 4 Wochen lang nicht agierend.

Männer und Frauen besitzen verschiedene Problemzonen. Die Beweggrund dafür liegt bereits in unserem Erbgut und somit gibt es vordergründig nichts, was wir gegen diese Naturell tun können.
Männer neigen dazu, Fettgewebe in der Bauchhaut einzulagern, was häufig einfühlsam als Bierbauch bezeichnet wird. Doch nicht nur Biertrinker bekommen dicke Bäuche.
Bei Frauen lagert sich überschüssiges Fettgewebe am Po und an der Hüfte an. Das führt zu unliebsamen Dellen (Cellulite). Oftmals verbreitern sich die Oberschenkel zur Seite hin zu sogenannten Reiterhosen.
Eine Liposuction (Fettabsaugung) ist ein operativer Eingriff, bei der Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden. Sie verhilft den Patienten zu einer neuen, schlankeren und strafferen Körperform.
Da Fettzellen im Erwachsenenalter nicht mehr neu entstehen, kommt es an den behandelten Stellen nicht mehr zur übermäßigen Fetteinlagerung, da die Fettzellen fern sind.
Vor der Operation
Vor einer Fettabsaugung sollten Sie für die Dauer von etwa vierzehn Tagen weder Aspirin noch Schlaftablette oder Alkohol zu sich nehmen. Sowohl Aspirin als auch übrige Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.
Raucher sollten ihren Nikotinkonsum derzeit vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu riskieren.
Ausführung der Operation
Die Liposuction erfolgt bei kleineren Eingriffen unter Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose. In der Regel ist die Zugriff nicht stationär möglich. Sie sollten sich aber eine Mitfahrgelegenheit besorgen.
Bevor mit dem Eingriff begonnen wird, wird genau angezeichnet, was abgesaugt und wie das Ergebnis werden soll.
In einem ersten Phase werden anderthalb bis mehrere Liter einer speziellen, lokal betäubenden Lösung in das Unterhautfettgewebe infundiert. Nach einer 30-minütigen Wartezeit hat sich die eingebrachte Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmäßig verteilt. Es bildet sich dabei eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung.
Die Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung wird mit Hilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt. Die Fettschicht wird allgemein reduziert, bis ein abgestimmtes Ergebnis geschaffen ist. Die Haut zieht sich entsprechend der neuen Körperform zusammen und paßt sich dieser an.
Im Anschluss an die Fettabsaugung werden die für den Eingriff erforderlichen kleinen Hautschnitte versorgt und der behandelte Teilbereich mittels Verbänden oder Kompressionsmieder für etwa vier bis sechs Wochen gestützt.
Das sogenannte Liposkulpturing - die Formung der äußeren Kontur durch Fettabsaugung - erscheint eher bei sportlichen Patienten mit Normalgewicht sinnvoll. Wird hier das abgesaugte Fett vom Körper in vorhandenen, anderen Fettdepots (z. B. in das Unterhautfettgewebe) neu angelegt, so dürften das diese Patienten kaum negativ bewerten.
Es lassen sich aus dem derzeitig Bekannten folgende Schlüsse ziehen:
1. Fettabsaugung ersetzt nicht gesundheitsbewusste Ernährungsweise oder sonstige Maßnahmen zur Behandlung der Hintergrundn übermäßiger Fettdepots
2. Eine rasche Gewichtsabnahme alleinig durch Fettabsaugung ist nicht möglich. Dennoch kann die Minderung der Fülle an Fettzellen im Leib eine Gewichtsabnahme fördern. So sind z.B. Fettzellen in der Lage, durch das Enzym Aromatase einen Teilbereich des Testosterons in Estrogene umzuwandeln, die eine Fettanreicherung des Körpers begünstigen. Außerdem zeigt die klinische Erlebnis, dass Gewichtsabnahme durch Diät und andere Maßnahmen auf der Stelle nach einer Fettabsaugung leichter verläuft als ohne eine solche. Ob dafür psychologische Faktoren oder physiologische Faktoren (Initiierung von lipolytischen Prozessen durch die Fettabsaugung) ausschlaggebend sind, wird diskutiert.
3. Die Gesamtkörperfettmenge kann durch eine Fettabsaugung herabgesetzt werden. Die Haltbarkeit des Erfolges hängt - wie jede Aktion zur gesundheitlich wirksamen Gewichtsreduktion - davon ab, ob der Lebensstil vorteilhaft angepasst wird: Kalorienreduktion und körperliche Aktivität.
4. Unter Einsatz von der Fettabsaugung kann grundsätzlich eine Dysproportionalität andauernd proportioniert werden, also der Körper geformt werden. Bei erneuter Gewichtszunahme kommt es aber auch neuerlich zur Einlagerung von Fett. Dieses lagert sich nicht wieder unverhältnismäßig in der behandelten Zone ein, sondern eher symmetrisch sowohl in behandelte und unbehandelte Bereiche.